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Fumetto bietet seinen Besuchern zum ersten Mal eine Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der HGK Luzern an. Eine einmalige Gelegenheit vier aussergewöhnliche Künstler über ihr Werk und Kunst allgemein sprechen zu hören. Die Vorträge sind kostenlos und für alle Interessierten offen.
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Patrice Killoffer: Zu seinem Werk
Donnerstag, 29. März 2007, 16.00 Uhr, stattkino, Löwenplatz 11 |
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Killoffer, das ist der mit den Kühen. Killoffer hat im vergangenen Jahr die sommerliche Briefmarkenkollektion der helvetischen Post gestaltet und unsere Briefe und Postkarten (und die Briefe und Postkarten ausländischer Touristinnen und Touristen) mit bizarren
Kühen vor ebenso bizarren Bergkulissen verziert. Killoffer ist aber auch ein Gründungsmitglied des stilprägenden Pariser Autorenverlags L'Association; Killoffer ist ein Comic-Autor, der mit überaus präzisem Strich verwirrende Geschichten erzählt; Killoffer ist ausserdem einer der begehrtesten französischen Illustratoren – und deshalb ist Fumetto stolz, die erste Einzelausstellung Killoffers im deutschen Sprachraum zu zeigen.
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Peter Blegvad: Zu „imaged, observed, remembered“
Donnerstag, 29. März 2007, 17.00 Uhr, stattkino, Löwenplatz 11 |
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Vielen ist Peter Blegvad als Musiker bekannt. Andere schätzen ihn dank seiner Comic-Strips "Leviathan" und „The Pedestrian“. Besonders glücklich sind aber die, die um die Doppelbegabung von Peter Blegvad wissen. Seine Comics und seine Musik leben von Blegvads Sinn für verspielten Surrealismus und doppelbödige intellektuelle Spielereien. In seiner Fumetto-Ausstellung untersucht Peter Blegvad die Begriffe Imagination, Beobachtung und Erinnerung sowie deren Verknüpfungen.
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Richard McGuire: Zu seinem Werk
Freitag, 30. März 2007, 16.00 Uhr, Kunstmuseum, Europaplatz 1 |
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Richard McGuire, 1957 in New Jersey geboren und heute in Paris und New York lebend, ist ein Multitalent. In den frühen achtziger Jahren war er Bassist von Liquid Liquid, deren düsterer, aber tanzbarer Mix aus Punk, No Wave und Funk stilprägend war. Ebenso innovativ ist McGuire als Comic-Zeichner, Illustrator und Kinderbuchautor, er entwirft und designt Logos, Characters, Spielzeuge, Puppen und Webseiten, und seit einigen Jahren sorgt er mit minimalistischen Animationsfilmen für Furore. In allem, was er macht, besticht er durch formale Strenge, einen untrüglichen Sinn für die Reduktion und intellektuelle Substanz. In Richard McGuires Arbeit ist Form gleichbedeutend mit Gehalt und Aussage.
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Nicolas de Crécy: Zu seinem Werk
Freitag, 30. März 2007, 17.00 Uhr, Kunstmuseum, Europaplatz 1 |
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Bereits mit seinem Debütalbum «Foligatto» (1991) macht Nicolas de Crécy Furore. Das mehrfach preisgekrönte Werk zeichnet sich durch eine barock anmutende Bildopulenz aus; es ist virtuos gezeichnet und blendend koloriert, und es lässt das geneigte Lesepublikum in eine retro angehauchte Traumwelt voller skurriler Fantastik eintauchen. «Foligatto» ist der Beleg für ein bildnerisch und erzählerisch überbordendes Gestaltungstalent, das sich eine ungeheure Produktivität bewahren wird: Seit dem Karrierestart sind gut zwei Dutzend eigenständige Buchpublikationen von Nicolas de Crécy erschienen.
De Crécy wechselt die Stile und Techniken, aber immer behält er seinen typischen künstlerischen Charakter. Die zeichnerische Bandbreite im Werk von Nicolas de Crécy geht von überaus elaboriert und detailreich bis zu skizzenhaft-reduziert, von verschwenderisch bis sparsam.
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